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	<title>Mozartwochereichenhall.de &#187; Gotteshäuser</title>
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		<title>Islamisches Gebetshaus der Aleviten</title>
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		<pubDate>Sun, 10 May 2009 16:56:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mozart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Islamisches Gebetshaus der Aleviten
Waldemarstr. 20
10999 Berlin-Kreuzberg
U-Bahn Moritzplatz
In der Türkei leben über 23 Mio. Aleviten. In Deutschland schätzt man die Zahl bei 700.000, in Berlin bei 40.000. Das Alevitentum in Anatolien formte sich zwischen 13. und 16. Jahrhundert. Da viele Aleviten in Anatolien bis zum Propheten Abraham verbunden blieben und die geschichtliche sowie religiöse Entwicklung ihres [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Islamisches Gebetshaus der Aleviten</span><br />
Waldemarstr. 20<br />
10999 Berlin-Kreuzberg<br />
U-Bahn Moritzplatz</p>
<p>In der Türkei leben über 23 Mio. Aleviten. In Deutschland schätzt man die Zahl bei 700.000, in Berlin bei 40.000. Das Alevitentum in Anatolien formte sich zwischen 13. und 16. Jahrhundert. Da viele Aleviten in Anatolien bis zum Propheten Abraham verbunden blieben und die geschichtliche sowie religiöse Entwicklung ihres Landes maßgeblich beeinflussten, unterscheiden sie sich sowohl von ortodox-islamischen Sunniten als auch von iranischen Schiiten. Ein Gegensatz sowohl zur sunnitischen als auch zur schiitischen Ortodoxie besteht darin, daß die anatolischen Aleviten die Scharia, das islamische Rechtssystem für religiöse und weltliche Angelegenheit, nicht als das Wort Gottes akzeptieren. Auffallend ist vor allem die grundsätzliche Ablehnung der Gewalt, die Gleichstellung von Frauen und Männern in ihren Gemeinden, die Bewahrung von matriarchalen Familienstrukturen, die Überlieferung des Glaubens und der Kultur durch Dichter und Saz- Spieler. Der Ursprung des alevitischen Glaubens geht in die Frühzeit des Islams zurück und differiert von der Lehre des sunnitischen Islams in der Türkei und des schiitischen Islams im Iran &#8211; die Aleviten in Deutschland verstehen sich als eine religionskulturelle Gruppe, die im islamischen Kulturraum einen eigenständigen Glaubensinhalt entwickelte.</p>


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		<title>Neue Synagoge Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 12:01:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mozart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Neue Synagoge
Oranienburger Str. 29
10117 Berlin-Mitte
U-Bahn Oranienburger Tor, S-Bahn Oranienburger Straße,Tram 1, 6, 13
Erbaut von: Eduard Knoblauch, August Stüler 1859-66, Wiederherstellung 90er Jahre. Über den Dächern der Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte ist schon von weither die vergoldete Kuppel der Neuen Synagoge zu sehen. Wie bereits zum Zeitpunkt ihrer Errichtung ist sie auch heute wieder ein Wahrzeichen [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p><span>Neue Synagoge</span><br />
Oranienburger Str. 29<br />
10117 Berlin-Mitte<br />
U-Bahn Oranienburger Tor, S-Bahn Oranienburger Straße,Tram 1, 6, 13</p>
<p>Erbaut von: Eduard Knoblauch, August Stüler 1859-66, Wiederherstellung 90er Jahre. Über den Dächern der Spandauer Vorstadt in Berlin-Mitte ist schon von weither die vergoldete Kuppel der Neuen Synagoge zu sehen. Wie bereits zum Zeitpunkt ihrer Errichtung ist sie auch heute wieder ein Wahrzeichen der Stadt. Sie steht als gleichsam unersetzliches Symbol für das &#8220;jüdische Berlin&#8221;. In unmittelbarer Nachbarschaft der Synagoge befinden sich verschiedene jüdische Gemeindeeinrichtungen, Restaurants und Cafés sowie die Jüdische Galerie. Wer die Fassadenseite der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße zum ersten Mal erblickt, ist in der Regel erstaunt über den ungewohnten Architekturstil, der an islamische Bauten der iberischen Halbinsel erinnert. In der Tat wurde der maurische Stil um die Mitte des vergangenen Jahrhunderts als besonders passend für Synagogen empfunden. Durch das starke Anwachsen der jüdischen Gemeinde in Berlin, besonders durch Zuzug aus dem Osten, wurde bereits Mitte des 19. Jahrhunderts der Neubau einer großen Synagoge notwendig. Im April 1857 wurde unter dem Vorsitz des vielbeschäftigten Knoblauch ein Wettbewerb für die Synagoge ausgeschrieben. Da dieser zu keinem befriedigenden Ergebnis führte, wurde Knoblauch selbst beauftragt. Er leitete nicht nur bereits den Neubau des Jüdischen Krankenhauses, sondern auch den Umbau der Synagoge in der Heidereutergasse und hatte sich so der Gemeinde empfohlen. Wegen schwerer Erkrankung wurde Knoblauch ab 1859 von seinem Kollegen Friedrich August Stüler (1800-1865) abgelöst. Im Mai 1859 begann der Bau, und schon im Juli 1861 wurde Richtfest gefeiert. Doch durch die aufwendige Innenausstattung und kriegsbedingte Materialknappheit kam es zu erheblichen Verzögerungen. So konnte die fertig gestellte Synagoge erst am 5. September 1866 &#8211; unter Anwesenheit des preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck &#8211; eingeweiht werden. Die größte Synagoge Deutschlands bot 1800 Männern und 1200 Frauen Platz. Die farblich überaus reiche und dekorative Innenausstattung, das raffinierte Beleuchtungssystem und die technisch kühnen Gewölbekonstruktionen aus Eisen begeisterten Juden wie Nichtjuden gleichermaßen. Die Neue Synagoge wurde bald zu einer Sehenswürdigkeit Berlins und zu einem Denkmal der Baukunst. Sie war die teuerste, größte, repräsentativste und prächtigste deutsche Synagoge überhaupt. In der Pogromnacht vom 9./10. November 1938 konnte der Reviervorsteher Wilhelm Krützfeld (1880-1953) die randalierenden Horden am weiteren Brandschatzen hindern. Der Polizist berief sich dabei auf die seit der Kaiserzeit geltende Denkmalschutzorder und alarmierte die Feuerwehr, die den Brand löschen konnte. Obwohl Krützfeld keinerlei dienstliches Vergehen nachzuweisen war, wurde er zur Strafe für sein couragiertes Eingreifen versetzt und musste mehr Dienste und Urlaubsvertretungen machen. Im Jahre 1942 reichte er seine vorzeitige Pensionierung ein, die aber erst ein Jahr später bewilligt wurde. Der 1953 in Berlin gestorbene Krützfeld wurde 1995 mit einer Gedenktafel an der Fassade der Neuen Synagoge, die über seine Tat mit wenigen Worten informiert, geehrt. Von April 1939 bis zum 30. März 1940 konnte die Synagoge wieder für Gottesdienste genutzt werden. Danach wurde sie von der Wehrmacht als Lagerhaus für Uniformen missbraucht. Bei einem Luftangriff in der Nacht vom 22. zum 23. November 1943 wurde sie zerstört und brannte aus. Im Sommer 1958 wurde die zerstörte Haupthalle der Synagoge gesprengt.Die rußverschmutzte, kuppellose Ruine des vorderen Teils der Synagoge blieb stehen und ließ kaum noch etwas von der einstigen Schönheit der Vorkriegssynagoge erahnen.</p>


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		<title>Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Mar 2009 07:15:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mozart</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10789 Berlin-Charlottenburg, Breitscheidplatz
S+U Zoologischer Garten, U Kurfürstendamm, Bus 100, 119, 129
Erbaut von Franz Schwechten 1891-95 und Egon Eiermann 1959-63
Als &#8220;hohler Zahn&#8221; wurde sie zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen West-Berlin, vor ihrer Zerstörung war sie das Wahrzeichen des vornehmen und vergnügungssüchtigen &#8220;Neuen Westens&#8221;: die Gedächtniskirche, wie sie verkürzt genannt wird, errichtet 1891-95 zur Erinnerung an [...]


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			<content:encoded><![CDATA[<p>10789 Berlin-Charlottenburg, Breitscheidplatz<br />
S+U Zoologischer Garten, U Kurfürstendamm, Bus 100, 119, 129</p>
<p>Erbaut von Franz Schwechten 1891-95 und Egon Eiermann 1959-63</p>
<p>Als &#8220;hohler Zahn&#8221; wurde sie zum Symbol des aus Ruinen auferstandenen West-Berlin, vor ihrer Zerstörung war sie das Wahrzeichen des vornehmen und vergnügungssüchtigen &#8220;Neuen Westens&#8221;: die Gedächtniskirche, wie sie verkürzt genannt wird, errichtet 1891-95 zur Erinnerung an den ersten deutschen Kaiser Wilhelm I., initiiert von seinem Enkel Wilhelm II. Franz Schwechten, königlicher Oberbaurat und u.a. Architekt des Anhalter Bahnhofs, entwarf einen kreuzförmigen, vieltürmigen Bau im Stil der rheinischen Spätromanik. Der Turm über der Hauptfassade war mit 113 Metern der höchste der Stadt, die Innenausstattung außergewöhnlich prächtig. Nach der Kriegszerstörung sollte ursprünglich im Inneren der Ruine eine Glaskirche entstehen, doch ließ man den Plan bald wieder fallen. Statt dessen wurde ein Wettbewerb ausgeschrieben, den Egon Eiermann mit seinem Entwurf eines völligen Neubaus gewann. Doch der hohle Zahn war bereits zum Wahrzeichen geworden, die Pläne setzten die größte und leidenschaftlichste Architekturdebatte der Berliner Nachkriegsgeschichte in Gang. Selbst Walter Gropius schaltete sich ein und sprach von &#8220;Deutschlands schönster Ruine&#8221;. Eiermann ließ sich zu einem Kompromiß überreden, wenn auch nicht überzeugen. Erhalten blieb der 68 Meter hohe Torso des Turmes (als Ausstellungsraum genutzt), der von einem vierteiligen Neubauensemble in die Mitte genommen wird. Vor das alte Hauptportal plazierte Eiermann den Kirchenbau, an die Stelle des einstigen Kirchenschiffs den Glockenturm. Die ganze Anlage steht auf einem erhöhten Podest, aus dem zu beiden Seiten die flachen Nebengebäude der Gemeindekapelle und des &#8220;Foyers&#8221; hervorstoßen.</p>


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